Drei Dinge, die ich an meiner Arbeit nicht mag

Vorab zur Beruhigung: Den weitaus größeren Teil meiner Arbeit als PR-Beraterin, Schreibtrainerin und Dozentin erledige ich mit Begeisterung. Denn ich mag es sehr zu konzipieren, texten, tüfteln, am Wording zu arbeiten, mitzugestalten, Storys zu finden, mein Wissen weiterzugeben, mit meinen Kundinnen und Kunden zusammenzuarbeiten, die passenden Strategien zu finden, immer wieder in neue Branchen einzutauchen, mich in Themen einzuarbeiten.


Und dann gibt es drei Dinge, dir mir, salopp gesprochen, gerne gestohlen bleiben können.

Honorardumping und Abzocke

Aufträge, die nicht angemessen honoriert werden (sollen), regen mich schlichtweg auf. Ich arbeite gerne, aber nicht zum Spaß. Der geistlose Spruch „selbstständig heißt selbst und das ständig“ spiegelt ja nur wider, dass man vor lauter mager honorierten Aufträgen ständig am Kurbeln sein muss, um über die Runden zu kommen.

Und ja, es gibt in jeder Branche Wucherer. Doch darf man nicht von schwarzen Schafen auf alle anderen schließen. Die Mehrheit meiner Kolleginnen und Kollegen überlegt gut, was sie verlangt. Auch ich. Oft genug gewähre ich einen Kultur- / Sozial- / Start-up-Rabatt, aber nur wenn er gerechtfertigt ist. Denn Honorardumping schadet ebenso wie Abzocken.

Telefonieren, telefonieren, telefonieren

Es mag im ersten Moment verwunderlich klingen, immerhin gehört zu meinen Tätigkeiten auch der Kontakt zu Journalistinnen und Journalisten sowie die Akquise. Beidem sagt man nach, dass sie am Telefon am besten funktionieren. Ich jedoch bin alles andere als eine begeisterte Telefoniererin, ich schreibe lieber. Dabei habe ich weniger das Gefühl, gerade zu stören.

Das Gute dabei: Vieles funktioniert über Email ausgezeichnet. Aber klar, nicht immer ist das die beste Strategie und dann greife ich zum Handy.

Die liebe Buchhaltung

Ich behalte gerne den Überblick über meine Einnahmen und Ausgaben. Wäre da nicht der leidige Papierkram, könnte es mir sogar Spaß machen. In mir macht sich jedoch jedes Mal Widerstand breit, wenn ich die Unterlagen für meine Steuerberaterin vorbereiten muss. Naja, muss halt sein und so gebe ich im Quartalstakt klein bei.

Apropos Quartal: Die leidigen SV-Beiträge, die regelmäßig alle drei Monate mein Konto strapazieren, mag ich von allem hier Beschriebenen am wenigsten. Doch denen gönne ich keinen eigenen Punkt.

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