Ich über mich – ein Vorhaben voller Tücken

Aktualisiert: Mai 3

Über das Impostor-Syndrom, das Unvermögen über mich selbst zu schreiben und den Vorteil den jene haben, die bei mir einen Workshop besuchen.


Da sitze ich also, Schreibtrainerin und PR-Expertin, und schaffe es nicht und nicht einen überzeugenden, einprägsamen, spritzigen Einstiegstext für meine Website zu schreiben. Kaum denke ich „Der erste Eindruck zählt“, ist mein Denken auch schon blockiert.


Impostor-Syndrom, eine Frauenkrankheit?


Warum ist das so? Weil vieles, was wir über uns selbst sagen oder schreiben für die eigenen Ohren überzogen klingt (Selbstdarsteller und Geltungssüchtige ausgenommen). Wir Frauen sind dafür besonders anfällig, neigen wir doch eher dazu, am Impostor-Syndrom zu „erkranken“ als Männer. Und schon driften wir ab in hohle Floskeln, bedienen uns nichtssagender Adjektive oder verstecken uns hinter schwurbeligem Branchensprech.


Ich weiß nur zu gut, wovon ich rede. Zuletzt habe ich Workshop-Teilnehmerinnen beim business riot aus genau dieser Problematik herausgeleitet. Nachdem sie mit Schreibmethoden ihr analytisch-kritisches Denken ausgetrickst haben, waren sie ein gutes Stück weitergekommen auf ihrem Selbstbeschreibungsweg.


Wer bin ich und wenn ja, stimmt das?


By the way: Dieser Workshop „Wer bin ich und wenn ja, stimmt das?“ ist eine original Christine-Steindorfer-Entwicklung und sucht noch Abnehmer. Any ideas?


Zurück zu meiner Website: Mein Mann, Michael Krause, ist mir beim Feinschliff der Einstiegsparagraphen mit wertvollen Tipps zur Seite gestanden. Denn andere bei dieser Art der "Selbstfindung" zu begleiten oder mich selbst darin anzuleiten sind zwei Paar Schuhe. Das zweite suche ich noch.


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