Looking back in – ja was denn nun?

Aktualisiert: 7. Feb.

2021 war in vielerlei Hinsicht ein außergewöhnliches Jahr. Ich meine damit nicht nur die leidige Sache, die mit „C“ beginnt. Wenn auch sie zu der außergewöhnlichen Erscheinung von 2021 für wortart beigetragen hat. Alles zusammen Grund genug für mich, 2021 schriftliche Revue passieren zu lassen.



Wirtschaftlich erst ab und dann wieder auf


Die ersten Monate waren, um es umgangssprachlich und damit ganz konkret auszudrücken, „zach“. Ich hatte mich auf zwei große Aufträge im ersten Quartal gefreut, die wegen Corona schon um ein Jahr verschoben worden waren, nur um zu erfahren, dass einer erst 2022 (wenn überhaupt) umgesetzt wird und der zweite der Corona-bedingt schlechten Auftragslage des Kunden gänzlich zum Opfer gefallen ist.


Dem nicht genug ließen sich heuer auch Förderstellen länger Zeit bei der Bewilligung von Mitteln für Kultur. Auch das habe ich zu spüren bekommen, da ich bei der Kulturinitiative space and place aktiv und dort unter anderem für die Kommunikation verantwortlich bin.


Nun ist ein wirtschaftliches Auf und Ab als Selbstständige höchst normal und ich habe das selbstverständlich auch vorher schon durchlaufen. Doch das erste Halbjahr 2021 ließ mir nach meinem Geschmack zu viel Zeit zum Nachdenken. Und bei schlechter Auftragslage kommt man schon mal ins Grübeln.


Doch eben und Gott sei Dank waren es nur die ersten paar Monate. Ich will also nicht ins Raunzen verfallen, keineswegs, lasse daher die ersten Monate hinter mir und blicke auf den Juni, denn ab da hat wortart wieder Fahrt aufgenommen – so stark wiederum, dass es ab September fast schon zu viel des Guten wurde.


Auf das Neue …


Und wenn ich diese Zeit Revue passieren lasse, fallen mir besonders die neuen Schreibtrainings ins Auge. Denn ich durfte mich heuer über vier neue Kund*innen freuen. Nach relativ viel Vorarbeit und einigen Gesprächen (gut Ding braucht Weile), konnte ich die Wiener Wirtschaftskammer davon überzeugen, dass ihre EPUs von Schreibtrainings profitieren würden. Wie zum Beweis meldeten sich zum ersten Termin für das Webinar „Schreibfit“ gleich mehr als 100 Personen an. Nun ist das Webinar ein quartalsmäßiger Fixstartet.


Was noch? Die NPO-Akademie, die, wie der Name verrät, Nonprofit-Organisationen stärkt, hat bei mir ein Schreibseminar für ihre Mitglieder aus Österreich und Deutschland gebucht. Nächstes Jahr werden wir es wiederholen und um ein PR-Seminar erweitern.


Als Dritter im Bunde durfte ich für Mitglieder der Österreichischen Hoteliervereinigung zwei Schreibworkshops abhalten. Der erste davon war virtuell. Und auch wenn sich online gut ein gemeinsamer Schreibraum gestalten lässt, so hatte die Präsenzveranstaltung im Oktober doch eine andere Qualität. Es ist einfach schön, wenn die Teilnehmer*innen gemeinsam so richtig ins Schreiben eintauchen und ich an ihrer Begeisterung hautnah teilhaben darf.


Zu guter Letzt coache ich seit einigen Monaten Front Desk-Mitarbeiter eines 4*-Hotels, damit sie mehr Sicherheit und Schwung im Schreiben erlangen.


Auch in der PR durfte ich mich über neue Kund*innen freuen. So habe ich heuer erstmals das urbanize!-Festival im Bereich Presse und Social Media begleitet und den „Artshop feiner Kunst“ beim Launch unterstützt. Das Sahnehäubchen waren dann noch zwei Kund*innen aus Kunst und Kultur, die ich für die befreundete Agentur die jungs mitbetreut habe. Darüber hinaus analysiere ich aktuell die Texte eines großen Medizintechnikherstellers auf „Zielgruppenpassgenauigkeit“ und begleite ein Start-Up bei der Entwicklung eines Online-Tools.


… und das Alte


Und ja, da sind natürlich noch meine Kund*innen und Bildungseinrichtungen, die ich schon seit mehreren Jahren begleite bzw. bei denen ich unterrichte, etwa compacfoam, die FH Wien, die GIS, das Institut für Kulturkonzepte, Kieser Training, die Technische Universität Wien, die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien oder die Universität Wien. Sie alle haben mir auch 2021 die Treue gehalten. Sie sind für mich eine wirtschaftliche Stütze und es ist jedes Mal wieder eine Bereicherung, wenn ich für sie tätig werden darf.


So viel aus meinem Nähkästchen. Wenn ich da jetzt hineinschaue, sehe ich ein durchwachsenes Jahr 2021, das mir in der ersten Jahreshälfte einiges an Nerven abverlangt, mir aber in der zweiten wiederum viel Zuversicht geschenkt hat. Ich erkenne viel Potential und Spannendes, das mich 2022 erwartet. Und warte, hier ist noch ein Zettelchen auf dem steht: „Alles Gute im neuen Jahr!“ – Das wünsche ich all jenen, die diesen Blogpost lesen.



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